Vortrag: Gemeinnützigkeit und demokratisches Engagement – ein Widerspruch?

In Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks sind viele Vereine, die sich für eine demokratische Gesellschaft einsetzen, unter Druck. Ihr Engagement wird unter einem falsch verstandenen Neutralitätsbegriff diskreditiert.

Doch inwieweit dürfen sich Vereine eigentlich politisch engagieren? Gibt es tatsächlich ein Problem mit der Gemeinnützigkeit und dem Einsatz für Demokratie? Diesen Fragen wollen wir mit Expert_innen aus verschiedenen Fachbereichen auf den Grund gehen.


Ort: Theater am Markt

Schatten über Innsmouth
Verschlusssache Eisenach III

von George Isherwood | ab 12

Skurrile Horror-Komödie von George Isherwood

H.P., der Erzähler der Geschichte, tritt noch einmal eine letzte Reise an, bevor er in der Versicherungsgesellschaft seines Vaters arbeiten soll. Da ihm nur wenig Geld zur Verfügung steht, muss er immer die billigste Reisemöglichkeit nutzen. So landet er in einem schäbigen Bus, der ihn in einer vormals sehr reichen, mittlerweile völlig heruntergekommen Stadt absetzt. Hier muss H.P. nicht nur mit den gruseligen Anhänger_innen des Orden des Dagon“ klarkommen, sondern auch erkennen, dass er selbst Teil einer uralten Verschwörung ist.

Regie: Theresa Frey | es spielen: Ulrike Wolf & Gerald Lotzmann


Ort: Theater am Markt

Der Gott des Gemetzels

von Yasmina Reza | ab 12

Ein Elfjähriger schlägt einem anderen Jungen mit einem Stock ins Gesicht, der daraufhin zwei Zähne verliert. Die Eltern, zwei Ehepaare, treffen sich, um über den Vorfall zu reden und um die Folgen zu klären. Doch was in aufgeräumter Stimmung und gesitteter Konversation beginnt, verläuft schon bald ganz anders als geplant. Plötzlich und unerwartet verlieren die Erwachsenen die Kontrolle über sich. Was passiert, wenn man einfach ehrlich ausspricht, was man denkt? Das wäre alles sehr deprimierend, wenn es nicht so lustig wäre.

Regie: Beate Göbel | es spielen: Sabine Zänker, Diana Schiffer, Friedhelm Wüstefeld, Bernhard Mahr


Ort: Theater am Markt

Staatstheater: Repertoire

von Mauricio Kagel | ab 12

Mauricio Kagel stellt mit seiner szenischen Komposition „Staatstheater“ Fragen wie: Was ist Theater? Was ist Musik? Und was soll eigentlich Musiktheater sein? In „Repertoire“ findet er darauf über 100 vergnügliche, phantasievolle, unerwartete und oft nur sekundenlange Antworten.

Nicht Text, Musik oder Aktion stehen im Vordergrund, sondern alles befindet sich in einem fließenden Wechsel. Aus Ordnung wird Chaos und später wieder eine ganz andere Ordnung. Nicht die Handlung, sondern die Musik selbst soll dargestellt werden. Die Klangerzeugung, also die Aktion des Musizierens, steht hier im Mittelpunkt.

Regie: Stephan Mahn | es spielen: TAMaten


Ort: Theater am Markt