Fast food fast fashion fast satt
Originaltitel: Primark sehen und sterben

von Claire Dowie | ab 14

"Klar ist es Schrott, wir wissen, dass es Schrott ist. Aber es ist billiger Schrott. Ein Tanga für 50 Pence? Burner. Ich nehm zwei Dutzend, ein Schnäppchen."

So und so ähnlich war die Einkaufsmentalität der Erzählerin bis sie eines Tages eine Panikattacke im Primark in London erwischt. Ausgelöst durch dieses Ereignis, ist sie nicht mehr in der Lage ein Geschäft zu betreten. Dafür soll es einen Namen geben. Shopophobie.

Eine gefährliche Krankheit, die zum Hungertod führen kann. Oder zum Umdenken. Oder zu Glück und Freiheit?

Regie: Christian Mark | es spielen: Kimmy Fröbel


Bilder deiner großen Liebe

von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall | ab 12

"Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist und nicht bescheuert."

Ein Mädchen steht im Hof einer Anstalt. Das Tor geht auf, das Mädchen huscht hinaus und beginnt seine Reise, wandert durch Wälder, Felder, Dörfer und an der Autobahn entlang. Isa heißt sie, und Isa zeigt uns in dieser fragmentarischen Inszenierung Orte, Erinnerungen und Menschen denen sie begegnet.

Der so hinreißenden wie unberechenbaren Isa, die in «Tschick» einen unvergesslichen Gastauftritt hatte, hat Wolfgang Herrndorf seinen letzten, Fragment gebliebenen Roman «Bilder deiner großen Liebe» gewidmet.

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

// In der Inszenierung wird das Thema Suizid verhandelt. //

Regie: Christine Hofer, Theresa Frey | es spielen: Carolin Czoppa


TAM TRY OUT:
Quiz-Night

weitere Infos folgen


Improsant
Die Improshow | Weihnachtsedition

ab 12

Alles, was wir an Informationen für eine Szene benötigen, erhalten wir live von Ihnen - einen Ort, einen Gegenstand, ein Genre oder auch nur einen Buchstaben.
Dann wird eingezählt: 5-4-3-2-1-LOS! Was folgt, wissen weder die Spieler noch die Zuschauer. Ein Comic, eine Reality-Show oder eine Oper? Oder alles auf einmal? Ob zum Lachen, zum Weinen, zum Beklatschen oder zum Ausbuhen - das wird sich erst am Ende der Szene zeigen.
Die Agierenden wagen sich in unbekannte und immer wieder neue Geschichten. Gefällt Ihnen der gezeigte Schluss nicht? War das Happy End nicht nach Ihrem Geschmack? Der Mord nicht grausam genug? Gut – dann zeigen sie Ihre Unzufriedenheit mit einem beherzten Buh-Ruf...

Wir sind zu allem bereit!

es spielen: Das TAM Impro-Ensemble


Staatstheater: Repertoire

von Mauricio Kagel | ab 12

50 Jahre nach der Uraufführung von Mauricio Kagels STAATSTHEATER (Hamburgische Staatsoper) widmet sich das TAM Eisenach mit REPERTOIRE dem ersten Teil des insgesamt aus neun Abschnitten bestehenden Musiktheaterwerks, welches bei seiner Uraufführung wegen Bombendrohungen nur unter Polizeischutz aufgeführt werden konnte.

Die vier Darsteller:innen des generationsübergreifenden Ensembles haben sich, ganz nach Kagel, der Auswahl des vorliegenden Materials verlangt, innerhalb des Probenprozesses für über 40 der 100 szenisch-musikalischen Aktionen entschieden und diese auf die Bühne gebracht. Alles was klingt, schallt, kracht, lärmt, schwirrt, klirrt, knattert, rasselt, tickt, pfeift, knallt und platzt wird als Instrument betrachtet und ausgiebig verwendet. REPERTOIRE ist eine Schule des Schauens und Hörens und problematisiert scheinbar alltägliche Gewissheiten wie : Was ist Theater? Was ist Musik? Und was soll eigentlich Musiktheater sein? Das Ensemble findet, ausgehend von Kagel, vergnügliche, phantasievolle, unerwartete und oft nur sekundenlange Antworten auf diese und weitere Fragen.

Es wird ein Experiment und Experimente können glücken oder misslingen. Das einzige was Sie mitbringen müssen ist ein bisschen Lust am Hören.

Regie: Stephan Mahn | es spielen: Mira Seesemann, Gerald Lotzmann, Dieter Salzmann, Ida Frankenberg