Der Revisor

von Nikolai Gogol | ab 12

Die Beamten eines beliebigen Kaffs in der Provinz geraten an einen durchreisenden Zechpreller und halten ihn irrtümlich für einen Revisor aus der Hauptstadt, der ihren korrupten Machenschaften auf die Schliche kommen soll. Die Sache muss mit bewährten Mitteln geklärt werden: schmieren, schleimen und bestechen…
Eine nach wie vor topaktuelle Komödie ganz nach unserem Geschmack.

Regie: Marcus Coenen | es spielen: Editha Borowiak, Sabine Zänker, Elaine Winkler, Eva Korkhaus, Eric Maier-Rehm, Andreas Artschwager, Johannes Minz, Friedhelm Wüstefeld, Erik Treybig, Bernhard Maar


Cato

von Karlheinz Weber | ab 12

Cato ist römischer Bürger, Ex-Senator und lupenreiner Demokrat. Er liebt Rom, den römischen Frieden, seine Kultur, seine Freiheit und Demokratie – great!
Hannibal, Karthager und Haussklave bei Cato, hasst all das. Denn das vermeintlich Gute an Rom gilt nur für Bürger Roms.
Auf der anderen Seite des Mittelmeeres liegt Karthago. Karthago will den römischen Frieden nicht. Das ist eine Gefahr für Rom. Total disaster. Hannibal kann sich aus der Sklaverei befreien, wenn er hilft, Karthago zu vernichten.

Regie: Timo Bamberger | es spielen: Editha Borowiak, Franziska Backhaus, Dieter Salzmann, Janek Sänger, Ralph Swierzy, Erik Treybig


Silent Disco

ab 14

Wir versuchen wieder mal ein ästhetisches Experiment.
Bei der Silent Disco wird die Musik über einen Sendeanlage an die drahtlosen Kopfhörer der Teilnehmer gesendet. Betrachtet man die Szenerie, hört man keine Musik und sieht tanzende Menschen in einem stillen Raum.
Für das Ausleihen der Kopfhörer ist ein Pfand (Ausweis) zu hinterlegen und eine Gebühr von € 10,- zu entrichten. Man kann 3 Stunden lang unter drei verschiedenen Musikrichtungen auswählen und tanzen. Wir sind gespannt, was in diesen drei Stunden passieren wird.


Das Thermometer im Rektum der deutschen Seele
Lesung

ab 14

2016 verließ der Theatermacher und Ex-Lokalpolitiker Marcus Coenen die Komfortzone Deutschland und ging ins Exil in das gefährlichste Land der Welt: Niederlande.
Von dort betrachtete er gemeinsam mit seinem Vater Wolfgang Coenen die diversen Wesensarten der Deutschen Nation. Beide fühlten u.a. den unterschiedlichen teutonischen, germanischen, alemannischen, ripuarischen und bajuwarischen Mentalitäten von Nord bis Süd und Ost bis West auf den Zahn, selbst dann, wenn es nur der in Ungarn implantierte Stiftzahn mit Goldinlet war. Die von Coenen & Coenen gewonnenen Erkenntnisse werden demnächst zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert – natürlich im TAM.


Waldemarwolf

von Michel Decar | ab 12

Nach dem Tod der Eltern ist Cornelius vom Land in die Stadt gegangen. Dort plätschert er hilflos durch sein Leben. Mit zu viel Erstaunlichem ist der junge Träumer konfrontiert. Vor allem mit der schön-schrägen Mine, die genauso wenig in der Wirklichkeit zu Hause ist wie er. Und Boy Hornbach, als schlechtester bester Freund, ist völlig unnötigerweise auch noch da. Es braucht schon das resolute Fräulein Schneider, um alle an Cornelius begangenen Ungerechtigkeiten zu rächen und die Situation mit ein paar drastischen Maßnahmen geradezurücken.

Regie: Naemi Simon | es spielen: Lisa Ackermann, Viktoria Bertram, Christoph Betzer, Carolin Czoppa, Kim Fröbel, Johannes Minz


Natives

von Glenn Waldron | ab 12

Drei junge Menschen, drei Länder, eine digitale Welt und ein Film. Dieses Ding läuft auf ihrem Computer, ihrem Smartphone. Sie nutzen das Internet - wo und wann immer sie es wollen, heimlich oder öffentlich, erlaubt oder verboten. Es ist nur ein Klick, der sie voneinander trennt. Nur ein Klick und ihre Gedanken, Wünsche und Ängste verbreiten sich auf der ganzen Welt wie ein Lauffeuer, für immer, unwiderruflich und ganz unkompliziert.
Denn sie sind Digital Natives: Ureinwohner in einem digitalen Dschungel.

Regie: Erik Treybig | es spielen: Maria Magdalena Luhn, Felice Pauline Raab, Leon Nietzschmann


Der kleine Prinz

von Antoine Saint-Exupéry / Bühnenbearbeitung Stefan Schroeder | ab 8

„Der kleine Prinz“ ist ein philosophisches Märchen für Kinder und Erwachsene. Antoine Saint-Exupèry fragt nach dem Sinn des Lebens und was das Leben bestimmt. Auf der Flucht vor einer Blume, in die sich der kleine Prinz verliebt hat, durchstreift er ferne Galaxien und macht Bekanntschaft mit ganz unterschiedlichen Figuren. Von diesen Bekanntschaften erfährt der kleine Prinz viel über das Geheimnis des Glücklichseins. Genau das richtige Thema für unsere jüngsten TAMaten.

Regie: Erik Treybig | es spielen: das Ensemble der Welpenschule


Werkschau der Schauspielkurse

ab 6

Unser Ensemble arbeitet ganzjährig in verschiedenen Kursen. In dieser Zeit entstehen aus unterschiedlichen Übungen kleine Aktionen und Performances.

Um unserem Publikum die Entwicklung unserer Schauspieler_Innen auch außerhalb von Inszenierungen zeigen zu können, bieten wir in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, während einer Werkschau „hinter die Kulissen“ zu schauen.

Diese Veranstaltungen sind kostenfrei!